Wiener Verfahren

Das Wiener Verfahren ist stärker substanz- als ertragswertorientiert. Außerdem werden im Wiener Verfahren die beiden am schwierigsten zu bestimmenden Vorgaben zur Unternehmensbewertung pauschaliert. So wird der Kapitalisierungszinsfuß auf 9 Prozent festgelegt und die Dauer der Kapitalisierung auf 5 Jahre befristet.

Wegen der in fernerer Zukunft abnehmenden Prognostizierbarkeit der Unternehmensgewinne werden diese aus dem Durchschnitt der vergangenen drei Geschäftsjahre errechnet. Dies führt häufig dazu, dass Verkäufer zur Steigerung des Unternehmenswertes die Jahresüberschüsse der vergangenen drei Geschäftsjahre in die Höhe zu schrauben versuchen. Dem Käufer ist daher zu empfehlen, auch Bilanzen einzusehen, die länger als drei Geschäftsjahre zurückliegen.

Aufgrund der Vereinfachungen wichtiger Parameter in der ansonsten komplizierten Unternehmensbewertung wird dieses Verfahren oftmals dann als alternatives Verfahren herangezogen, wenn sich die Parteien auf keine andere Bewertungsmethode einigen konnten. Die vorgenannten Verfahren zur Unternehmensbewertung weisen erhebliche Unterschiede in der Höhe des errechneten Unternehmenswertes auf. Ein Unternehmenskauf bzw. -verkauf sollte deshalb nicht ohne die Mitwirkung eines erfahrenen Beraters erfolgen!

Im Zuge einer fehlenden familiären Nachfolge des mittelständischen Bäckereibetriebes, welches sich auf die Produktion und den Vertrieb traditioneller...

Im Zuge einer fehlenden Nachfolge des Familienunternehmens, welches sich mit der Herstellung von hochwertigen Maschinen und Anlagen beschäftigt, wird...

Im Zuge einer fehlenden Nachfolge des Familienunternehmens, welches sich mit Verkauf, Planung und Erstellung von Massivhäusern für Private...

Kunden statement

Sebastian Derkx

Thomas Fürst, Munot Produkte AG

"Es war immer mein Traum, meine eigene Firma nach meinen Vorstellungen zu führen. Herr Walser von der FIRMENBOERSE hat mich bei der Realisierung dieses Traums tatkräftig und erfolgreich unterstützt."

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